Leistungsnachweis 2019

Bei sonnigem Wetter fand am vergangenen Wochenende der Leistungsnachweis der Feuerwehren im Rhein-Erft-Kreis statt.
In diesem Jahr war die Feuerwehr Pulheim für die Ausrichtung zuständig, die immer in Zusammenarbeit mit dem Kreisfeuerwehrverband erfolgt.

 

48 Gruppen waren in Stommeln zu Prüfungen aus verschiedenen Disziplinen angetreten, um ihre Leistungsfähigkeit unter Beweis zu stellen.

Kreisbrandmeister Peter Fenkl zeigte sich von den vorgeführten Leistungen sehr zufrieden.

Bürgermeister Frank Keppeler und Dezernent Uwe Zaar nutzten am Samstag die Gelegenheit, um mit den Feuerwehrleuten ins Gespräch zu kommen und den freiwilligen Löschzügen der Feuerwehr Pulheim für Ihr Engagement bei der Organisation des Leistungsnachweises zu danken.

Die Teilnehmer aus Hürth wurden von zwei Gruppen ihrer Partnerfeuerwehren aus Polen und der Ukraine begleitet, die die gestellten Aufgaben ebenfalls erfolgreich meisterten.

 

Bei zwei Übungen waren die praktischen Fähigkeiten gefragt. Eine Gruppe von neun Feuerwehrangehörigen musste einen Löscheinsatz mit drei Strahlrohren durchführen. Das benötigte Löschwasser wurde aus einem offenen Gewässer, hier durch einen Container realisiert, entnommen. Dazu war eine Saugleitung aufzubauen. Die Wasserabgabe erfolgte über drei Schläuche mit Strahlrohr am Ende des Dorfplatzes. Diese Aufgabe war innerhalb von 5 Minuten zu bewältigen.

Im Rahmen einer technischen Hilfeleistung wurde ein Verkehrsunfall angenommen, bei dem eine verletzte Person aus einem PKW gerettet werden musste.

Dabei kam es auf die richtige Vorgehensweise an.

Zunächst musste die Einsatzstelle durch Blitzlampen und Verkehrsleitkegel abgesichert werden. Parallel dazu wurde das Fahrzeug unterbaut, um Erschütterungen des Insassen zu vermeiden. Zur Befreiung kamen anschließend hydraulische Rettungsgeräte zum Einsatz.

 

Auf dem Sportplatz wurde die körperliche Ausdauer der Teilnehmer getestet. In Form eines Staffellaufs musste jeder Teilnehmer eine Strecke von 50 Metern zurücklegen. Erschwert wurde das Laufen, weil die vollständige Schutzausrüstung dabei getragen werden muss.

 

Eine Erste-Hilfe-Übung und ein theoretischer Teil in Form eines Fragebogens rundeten die Prüfungen ab.

Die Mittagspause mit Gulasch- oder Gemüsesuppe wurde von den Teilnehmern dann zur Kontaktpflege genutzt. Schließlich treffen sich die Einsatzkräfte immer wieder auch bei gemeinsamen Einsätzen, bei denen sich die Feuerwehren der einzelnen Kommunen gegenseitig unterstützen oder bei Lehrgängen an der Feuerwehrschule des Rhein-Erft-Kreises.

 

Quelle: OZ Onlinezeitung - Pulheim

Quelle Bilder: Feuerwehr Pulheim Facebook